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UVB + UBB Nordzufahrt Walchwil (Oberdorfstrasse) 2010-2018

Beschreibung
Mit der Nordzufahrt soll das Siedlungsgebiet von Walchwil oberhalb der SBB-Linie mit einer zweiten Zufahrt erschlossen werden. Gleichzeitig kann das Zentrum von Walchwil (Dorf- und Vorderbergstrasse) vom Durchgangsverkehr vor allem in Fahrtrichtung Zug spürbar entlastet werden. Letztlich kommt die Gemeinde mit der neuen Strasse ihrer gesetzlichen Erschliessungspflicht für die Reservebauzonen Utigen, Rägeten, Lauihof und Büel nach. Die Nordzufahrt ist im kommunalen Verkehrsrichtplan eingetragen und der Baulinienplan wurde im Zonenplan übernommen. Damit sind die raumplanerischen Voraussetzungen für die Realisierung der Nordzufahrt, heute als Oberdorfstrasse benannt, erfüllt. Diese kommunale Sammelstrasse ist kein UVP-pflichtiges Vorhaben. Umweltauswirkungen und Massnahmen zu deren Minimierung und zur Einhaltung der Umweltgesetzgebung wurden daher in einer "Umweltnotiz" und einem Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) festgehalten. Das Vorhaben wurde 2013 bewilligt und ab 2015 umgesetzt.
  • Die Nordzufahrt ist ca. 6.30 m breit und für den motorisierten Verkehr wie auch für Radfahrende in beiden Richtungen befahrbar. Für die Fussgänger wird ein Gehweg von 1.50 m Breite ausgeschieden. Dieser ist bergwärts auch für Radfahrer offen. Die Nordzufahrt überwindet auf einer Länge von 1.26 km eine Höhendifferenz von rund 100 m. Das durchschnittliche Gefälle liegt bei ca. 8 %. Wo nötig werden Leitplanken installiert. Die Nordzufahrt wird durchgehend massvoll beleuchtet. Die Geschwindigkeit wird unter Berücksichtigung von Verkehrssicherheit und Lärmschutz signalisiert. Brücken überqueren den Rägeten- und den Sagenbach. Im steilen Gelände braucht es Auskragungen und Stützmauern. Zahlreiche Massnahmen unterstützen die Einpassung des Bauwerks in die Landschaft und minimieren Umwelteinflüsse auch während der Bauzeit.  Die feierliche Einweihung und Segnung der neuen Oberdorfstrasse hat im Oktober 2018 stattgefunden.
Unsere Leistungen

2010 UVB:

  • – Erarbeiten des UVB (2010)

2014-15 UBB – Submission:

  • Erstellung UBB-Pflichtenheft
  • Beratung Projektierungsteam für Ausführungsprojekt
  • Kontakt zu und Absprache mit kantonalen Fachstellen
  • Erstellen Massnahmenliste zu umweltrelevanten Bewilligungsauflagen mit Zuständigkeiten, Umsetzungsvorgehen, Terminen, Stand
  • Zusätzliche Abklärungen zur Präzisierung des Ausführungsprojektes und der Ausschreibungsunterlagen (v.a. Installationsplätze, Boden-Zwischenlagerflächen etc.)
  •  

  • Textbausteine für die Ausschreibung (Pflichtenhefte) liefern
  •  

  • Überprüfung und Bewertung der Unternehmer-Vorschläge (Vollständigkeit, Zweckmässigkeit)/li>

2015-2018 UBB – Bauphase:

  • Beratung Bauleitung
  • Beurteilung von Projektänderungen und Nachführen der Massnahmenliste
  • Teilnahme Bauleitungssitzungen resp. Begehung der Baustellen
  • Kontrolle der fachgerechten Umsetzung und Ausführung der Bodenarbeiten sowie Schutz-, Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen vor Ort. Markieren sensibler Orte
  • Information und Anweisung an Unternehmer (Umwelt-Sensibilisierung)
  • Erstellen von UBB-Notizen als Dokumentation
  • Kontakt zu kantonalen Fachstellen unter Einbezug von BL und OBL
  • Umweltabnahmen von abgeschlossenen Losen und Arbeiten
  • UBB Schlussbericht